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Duale Ausbildung

Kurz: Eine Berufsausbildung an zwei Lernorten: praktisch im Ausbildungsbetrieb, theoretisch in der Berufsschule.

Genauer: „Dual“ heißt: Betrieb und Schule teilen sich die Ausbildung. Im Betrieb lernst du an echten Aufgaben, in der Berufsschule bekommst du Fachtheorie und Allgemeinbildung. Geregelt ist das im Berufsbildungsgesetz (BBiG). Man bekommt eine Ausbildungsvergütung und schließt mit einer Kammerprüfung (z. B. IHK) ab.

Im Detail

Keine Rechtsberatung. Verbindlich sind Ausbildungsordnung, Prüfungsordnung und die Vorgaben deiner zuständigen IHK — Zahlen und Fristen können sich je nach Beruf, Jahrgang und Kammer unterscheiden.

Wer ist beteiligt?

  • Ausbildungsbetrieb: stellt Ausbilder, Arbeitsplatz und Vergütung.
  • Berufsschule: Teilzeit (ein bis zwei Tage pro Woche) oder Blockunterricht.
  • Zuständige Stelle: meist die IHK; sie trägt den Vertrag ein und nimmt die Prüfungen ab.
  • Auszubildende/r: führt einen Ausbildungsnachweis und besucht Schule und Betrieb.

Dauer

IT-Berufe wie Fachinformatiker dauern in der Regel 3 Jahre. Eine Verkürzung ist unter Bedingungen möglich.

Siehe auch: Ausbildungsvertrag, Berufsschule und Lernfelder, Ausbildungsordnung