EMZETT.
Login

Ausbildungsordnung und Ausbildungsrahmenplan

Kurz: Die Ausbildungsordnung legt bundesweit fest, was in einem Ausbildungsberuf gelernt und geprüft wird; der Ausbildungsrahmenplan ist ihr sachlich-zeitlicher Teil für den Betrieb.

Genauer: Die Ausbildungsordnung wird für jeden anerkannten Ausbildungsberuf vom Bund erlassen. Sie enthält Berufsbezeichnung, Dauer, Berufsbild, Ausbildungsrahmenplan und Prüfungsanforderungen. Der Betrieb erstellt daraus einen eigenen betrieblichen Ausbildungsplan.

Im Detail

Keine Rechtsberatung. Verbindlich sind Ausbildungsordnung, Prüfungsordnung und die Vorgaben deiner zuständigen IHK — Zahlen und Fristen können sich je nach Beruf, Jahrgang und Kammer unterscheiden.

Bestandteile

  1. Berufsbezeichnung und Ausbildungsdauer
  2. Ausbildungsberufsbild: Liste der Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
  3. Ausbildungsrahmenplan: Zuordnung der Inhalte zu Ausbildungsjahren (in Wochen)
  4. Prüfungsanforderungen: Prüfungsteile, Dauer, Gewichtung

Der Rahmenplan ist die Grundlage für den Ausbildungsnachweis und für die Frage „darf das in der Prüfung drankommen?“. Die Berufsschule folgt parallel einem Rahmenlehrplan mit Lernfeldern.

Siehe auch: Duale Ausbildung, Fachinformatiker-Berufsbilder, Prüfungswesen im Überblick