SSD: TRIM, SLC-Cache und QLC
Kurz: Wie schnell und haltbar eine SSD ist, hängt von der Zellart (SLC, TLC, QLC), einem Zwischenspeicher (SLC-Cache) und TRIM ab.
Genauer: Flash speichert Bits in Zellen. Je mehr Bit pro Zelle, desto günstiger, aber langsamer und weniger haltbar.
Im Detail
- Zellarten: SLC (1 Bit), MLC (2), TLC (3), QLC (4). QLC ist billig und dicht, schreibt aber langsamer und verträgt weniger Schreibzyklen.
- SLC-Cache: Ein Teil des Flashs schreibt vorübergehend wie SLC, daher kurz sehr schnell. Ist der Cache voll (bei großen Kopiervorgängen), fällt die Rate auf das echte Tempo, bei billigen QLC-SSDs auf 100 MB/s oder weniger.
- DRAM-Cache: Hochwertige SSDs haben einen kleinen DRAM-Speicher für die Zuordnungstabelle. „DRAM-less” ist günstiger, aber bei zufälligen Zugriffen langsamer.
- TRIM: Das Betriebssystem meldet der SSD, welche Blöcke gelöscht sind, damit sie im Hintergrund aufräumen kann und beim Schreiben schnell bleibt. Unter Windows und modernem Linux automatisch (
fstrim.timer). - TBW: „Terabytes Written” gibt an, wie viel man garantiert schreiben darf. Für normale Nutzung reicht es über Jahre.
- Tipp: Etwa 10 % frei lassen. Siehe Wear Leveling.
Siehe auch: SMART-Werte