Wear-Leveling bei SSDs
Kurz: Flash-Speicherzellen halten nur eine begrenzte Zahl von Schreibvorgängen aus. Wear-Leveling verteilt die Schreibzugriffe gleichmäßig, damit keine Zelle vorzeitig ausfällt.
Genauer: Der SSD-Controller bildet logische Adressen auf wechselnde physische Blöcke ab. Schreibt das Betriebssystem immer dieselbe Datei, landet sie jedes Mal woanders. So altern alle Zellen etwa gleich schnell.
Im Detail
- Schreibzyklen: Je nach Zelltyp (SLC, MLC, TLC, QLC) von einigen Hundert bis Zehntausenden.
- TRIM: Das Betriebssystem meldet freie Blöcke, damit der Controller sie vorab löschen kann und die SSD schnell bleibt.
- Over-Provisioning: Ein vom Hersteller reservierter Bereich erleichtert das Verteilen.
- TBW: Die Herstellerangabe „Terabytes Written” nennt die garantierte Schreibmenge.
- Praxis: Normale Nutzung erreicht das Limit selten. SMART-Werte zeigen den Verschleiß.
Siehe auch: SSDs