PCIe-Lanes und Resizable BAR
Kurz: PCIe-Lanes sind die Datenspuren zwischen CPU, Chipsatz und Steckkarten. Wie viele jedes Gerät bekommt, entscheidet über dessen Tempo. Resizable BAR lässt die CPU den ganzen Grafikspeicher auf einmal ansprechen.
Genauer: Eine Lane überträgt Daten in beide Richtungen. Karten gibt es mit x1, x4, x8, x16 Lanes. Jede PCIe-Generation verdoppelt die Rate je Lane.
Im Detail
- Verteilung: Die CPU hat eine feste Zahl Lanes (zum Beispiel 20 bis 28 bei Desktop-CPUs), der Chipsatz hängt über eine Verbindung dran. Grafikkarte (x16) und eine NVMe-SSD (x4) bekommen meist direkte CPU-Lanes. Weitere Steckplätze teilen sich Lanes: ein zusätzlicher M.2-Slot kann einen Slot abschalten.
- Handbuch lesen: Das Mainboard-Handbuch zeigt, welche Slots sich Lanes teilen.
- Wirkung: Eine Grafikkarte verliert beim Betrieb mit x8 statt x16 meist nur wenige Prozent. Bei x4 oder alter Generation mehr.
- Resizable BAR (ReBAR): Normalerweise sieht die CPU nur Fenster von 256 MB des VRAM. Mit ReBAR kann sie alles adressieren, was in manchen Spielen einige Prozent bringt. Im BIOS aktivieren („Above 4G Decoding” an).
- Prüfen: GPU-Z oder
lspci -vvzeigen Link-Breite und Geschwindigkeit. - Siehe auch: PCIe, SATA, PCIe und NVMe.
Siehe auch: VRAM