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NAS

Kurz: NAS steht für Network Attached Storage: ein Speichergerät mit eigenen Festplatten, das direkt im Netzwerk hängt und dort Dateien für alle Geräte bereitstellt.

Genauer: Ein NAS ist ein kleiner, sparsamer Computer mit mehreren Einschüben für Festplatten oder SSDs. Es hängt per Ethernet am Router oder Switch. PCs, Handys und Fernseher greifen wie auf ein Netzlaufwerk darauf zu.

Im Detail

  • Protokolle: SMB (Windows-Freigaben), NFS (Linux), oft auch FTP, WebDAV und Medienserver-Dienste.
  • Ausfallschutz: Mehrere Platten lassen sich als RAID zusammenschalten, sodass eine defekte Platte nicht zum Datenverlust führt.
  • Typische Nutzung: zentrale Dateiablage, Backups der Rechner, Foto- und Videoarchiv, Medienserver, kleine Dienste wie Docker-Container.
  • Wichtig: RAID ersetzt kein Backup. Wichtige Daten gehören zusätzlich auf ein zweites Medium an einem anderen Ort (3-2-1-Regel).
  • Abgrenzung: Eine USB-Festplatte hängt an einem Rechner. Ein NAS ist selbst im Netz und läuft auch, wenn kein PC an ist.

Siehe auch: NAS-Server, RAID, Server