Ketten-Topologie
Kurz: In einer Ketten-Topologie sind die Geräte hintereinander in einer Reihe verbunden, jedes mit seinem Vorgänger und Nachfolger. Man spricht auch von Daisy-Chain oder Linientopologie.
Genauer: Die Daten wandern Gerät für Gerät von einem Ende zum anderen. Anders als beim Bus gibt es kein gemeinsames Kabel, sondern einzelne Punkt-zu-Punkt-Strecken.
Im Detail
- Vorteile: wenig Kabel, einfach aufzubauen, gut für lange, schmale Strecken (Tunnel, Fließband, Straße).
- Nachteile: Fällt ein Gerät oder Kabel in der Mitte aus, wird die Kette geteilt. Mit jedem Schritt steigt die Latenz, und die geteilte Bandbreite sinkt.
- Schließt man die Kette zu einem Kreis, entsteht eine Ring-Topologie. Das erhöht die Ausfallsicherheit.
- Anwendungen: Industrie-Feldbusse, Beleuchtung (DMX), Monitorketten, siehe Daisy-Chain.
Siehe auch: Netzwerk-Topologien, Punkt-zu-Mehrpunkt