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Daisy-Chain

Kurz: Daisy-Chain (Gänseblümchenkette) bedeutet, Geräte nacheinander zu verbinden: Das erste hängt am Rechner, das zweite am ersten, das dritte am zweiten und so weiter.

Genauer: Statt jedes Gerät einzeln an eine zentrale Stelle zu führen, reicht jedes Gerät das Signal an das nächste weiter. Das ist die Technik hinter der Ketten-Topologie.

Im Detail

  • Beispiele: Monitore per DisplayPort/Thunderbolt, Thunderbolt-Festplatten, Lichtsteuerung (DMX), Audiogeräte (MIDI-Through), Sensoren und Feldbusse in der Industrie.
  • Vorteile: sparsame Verkabelung und aufgeräumter Schreibtisch.
  • Nachteile: Die Bandbreite wird geteilt, fällt ein Glied aus, sind alle dahinter betroffen. Die Reihenfolge und die Länge der Kette sind begrenzt.
  • Vorsicht: Zu viele Steckdosenleisten hintereinander zu stecken ist keine gute Idee, es kann zur Überlast kommen. Für Strom gibt es Vorschriften.

Siehe auch: Ketten-Topologie, Netzwerk-Topologien