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Ring-Topologie

Kurz: Bei der Ring-Topologie ist jedes Gerät mit genau zwei Nachbarn verbunden, sodass sich ein geschlossener Kreis ergibt.

Genauer: Daten wandern in einer Richtung von Gerät zu Gerät, bis sie den Empfänger erreichen. Ein bekanntes Verfahren war Token Ring (IEEE 802.5): Nur wer das „Token“ (eine Sendeberechtigung) besitzt, darf senden, dadurch gibt es keine Kollisionen.

Im Detail

  • Vorteile: geordneter Zugriff, vorhersehbare Antwortzeiten, gut für lange Strecken.
  • Nachteile: Fällt ein Gerät oder eine Leitung aus, kann der Ring unterbrochen sein. Das Hinzufügen von Geräten unterbricht kurz den Betrieb.
  • Doppelring: Bei FDDI und modernen Glasfaserringen gibt es zwei gegenläufige Ringe. Bricht einer, schaltet das Netz auf den anderen um.
  • Heute: Im Büro-LAN nicht mehr üblich, aber in Ringen von MANs und Provider-Netzen weit verbreitet.

Siehe auch: Netzwerk-Topologien, Stern-Topologie