Vom Protokoll zum Webseitenaufruf: Adressen, Schichten, Geräte und die wichtigsten Dienste.
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1. Protokoll
Ein festes Regelwerk, das definiert, wie zwei Systeme miteinander kommunizieren — welche Nachrichten in welcher Reihenfolge, in welchem Format und mit welcher Bedeutung ausgetauscht werden.
Lesen →2. OSI-Modell
Ein 7-Schichten-Referenzmodell, das beschreibt, wie Netzwerkkommunikation in klar getrennte Aufgabenbereiche zerlegt wird — von der physischen Übertragung (Schicht 1) bis zur Anwendung (Schicht 7).
Lesen →3. IP-Adressen
Eine logische Adresse, die ein Gerät innerhalb eines Netzwerks eindeutig identifiziert und für das Routing von Datenpaketen genutzt wird — als IPv4 (32 Bit) oder IPv6 (128 Bit).
Lesen →4. IPv4
Die vierte Version des Internet Protocol — 32-Bit-Adressen, klassisch als vier durch Punkte getrennte Zahlen geschrieben (z. B. 192.168.0.1), rund 4,3 Milliarden mögliche Adressen.
Lesen →5. Subnetzmaske
Eine Bitmaske (z. B. 255.255.255.0), die bei einer IP-Adresse festlegt, welcher Teil das Netzwerk identifiziert und welcher Teil das einzelne Gerät (Host).
Lesen →6. Subnetz
Ein logisch abgegrenzter Teilbereich eines größeren Netzwerks, der eigene Adressbereiche nutzt, um Netzwerke zu strukturieren und Broadcast-Verkehr zu begrenzen.
Lesen →7. MAC-Adressen
Eine weltweit (theoretisch) eindeutige Hardware-Adresse, die jeder Netzwerkschnittstelle (Ethernet, WLAN) fest zugewiesen ist — 48 Bit, meist als sechs Hex-Paare geschrieben (AA:BB:CC:11:22:33).
Lesen →8. Switch
Ein Netzwerkgerät, das Geräte innerhalb eines lokalen Netzwerks verbindet und Datenpakete gezielt nur an den Port weiterleitet, an dem das Zielgerät hängt.
Lesen →9. Router
Ein Gerät, das Datenpakete zwischen verschiedenen Netzwerken anhand von IP-Adressen weiterleitet — z. B. zwischen dem Heimnetz und dem Internet.
Lesen →10. Port
Eine Nummer (0–65535), die innerhalb eines Geräts einem bestimmten Dienst oder einer bestimmten Anwendung zugeordnet ist, damit mehrere Netzwerkverbindungen gleichzeitig unterschieden werden können.
Lesen →11. TCP
Transmission Control Protocol — ein verbindungsorientiertes Transportprotokoll, das garantiert, dass Datenpakete vollständig, in der richtigen Reihenfolge und ohne Duplikate beim Empfänger ankommen.
Lesen →12. UDP
User Datagram Protocol — ein verbindungsloses Transportprotokoll ohne Garantie für Reihenfolge oder Zustellung, dafür mit minimalem Overhead und geringer Latenz.
Lesen →13. DNS
Domain Name System — übersetzt für Menschen lesbare Domains (z. B. emzett-digital.com) in numerische IP-Adressen, die Rechner zur Verbindung brauchen.
Lesen →14. DHCP
Dynamic Host Configuration Protocol — vergibt automatisch IP-Adressen und Netzwerkeinstellungen an Geräte, die sich neu in ein Netzwerk einklinken.
Lesen →15. HTTP
Hypertext Transfer Protocol — das Protokoll, über das Browser und Server Webseiten und andere Ressourcen austauschen, unverschlüsselt.
Lesen →16. HTTPS
HTTP über eine TLS-verschlüsselte Verbindung — dieselbe Kommunikation wie HTTP, aber gegen Mitlesen und Manipulation abgesichert.
Lesen →17. Ping
Ein Kommandozeilen-Tool, das per ICMP-Echo-Request prüft, ob ein Zielgerät im Netzwerk erreichbar ist, und die dafür benötigte Latenz misst.
Lesen →18. Problemdiagnose (Netzwerk)
Das systematische Eingrenzen und Identifizieren der Ursache eines Netzwerkproblems — üblicherweise Schicht für Schicht, orientiert am OSI-Modell.
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