Kurz erklärt
Jeder Prozess sieht einen eigenen, zusammenhängenden Adressraum. Das Betriebssystem bildet diese virtuellen Adressen über Seitentabellen auf den echten Arbeitsspeicher ab und lagert bei Bedarf Seiten auf die Platte aus.
Genauer
Der Speicher wird in Seiten (meist 4 KB) geteilt. Die MMU der CPU übersetzt bei jedem Zugriff virtuelle in physische Adressen. Ein TLB (Cache für Übersetzungen) macht das schnell. Fehlt eine Seite im RAM, löst die CPU einen Seitenfehler (Page Fault) aus, und das Betriebssystem lädt sie nach.