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Slawische Mythologie: Grundlagen

Kurz: Die slawische Mythologie umfasst die vorchristlichen Glaubensvorstellungen der slawischen Völker Ost- und Mitteleuropas. Wegen fehlender eigener Schriftquellen ist viel davon nur bruchstückhaft überliefert.

Genauer: Die meisten Informationen stammen aus späteren christlichen Chroniken, Volksbräuchen und archäologischen Funden.

Im Detail

  • Perun: Der Donner- und Kriegsgott galt als eine der wichtigsten Gottheiten, vergleichbar mit dem nordischen Thor.
  • Weles: Gott der Unterwelt, des Viehs und der Magie, oft als Gegenspieler Peruns dargestellt.
  • Mokosch: Eine Göttin der Erde, Fruchtbarkeit und des weiblichen Schicksals.
  • Rusalki: Wassergeister, oft als Seelen früh verstorbener junger Frauen vorgestellt, die Flüsse und Seen bewohnen.
  • Doppelglaube: Nach der Christianisierung vermischten sich alte Bräuche lange Zeit mit dem neuen Glauben.
  • Volksbräuche: Viele slawische Frühlings- und Erntefeste haben Wurzeln in vorchristlichen Ritualen.
  • Wiederentdeckung: Im 19. Jahrhundert förderte die slawische Romantik ein erneutes Interesse an dieser Mythologie (nordische-mythologie-grundlagen, roemische-mythologie-grundlagen).