Keltische Mythologie: Grundlagen
Kurz: Die keltische Mythologie umfasst die Göttervorstellungen und Sagen der Kelten in Westeuropa, besonders überliefert aus Irland und Wales. Natur, Druiden und eine enge Verbindung zur anderen Welt spielten eine zentrale Rolle.
Genauer: Da die Kelten kaum eigene Schrift nutzten, stammen viele Überlieferungen erst aus späteren christlichen Aufzeichnungen.
Im Detail
- Druiden: Als Priester, Gelehrte und Richter hatten Druiden eine zentrale gesellschaftliche und religiöse Rolle.
- Anderswelt: Die Vorstellung einer parallelen, magischen Welt, die mit der realen Welt eng verbunden ist, prägte viele Mythen.
- Irische Sagen: Der Ulster-Zyklus mit dem Helden Cú Chulainn gehört zu den bekanntesten keltischen Sagenkreisen.
- Wichtige Figuren: Die Göttin Morrígan steht für Krieg und Schicksal, der Gott Lugh für Handwerk und Licht.
- Naturverehrung: Bäume, besonders Eichen, und bestimmte Orte wie Quellen galten als heilig.
- Samhain: Das Fest Samhain, Vorläufer von Halloween, markierte den Übergang zwischen Sommer und Winter und zur Anderswelt.
- Nachwirkung: Viele keltische Motive leben in moderner Fantasy-Literatur und Popkultur weiter (nordische-mythologie-grundlagen, halloween-herkunft-und-braeuche).