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Diwali: das Lichterfest

Kurz: Diwali ist eines der wichtigsten Feste im Hinduismus und wird auch von Sikhs und Jainas gefeiert. Lichter, Familie und Süßigkeiten stehen im Mittelpunkt; das Fest steht für den Sieg des Lichts über die Dunkelheit.

Genauer: Der Name kommt vom Sanskritwort Deepavali, etwa „Reihe von Lichtern“. Diwali fällt meist in den Oktober oder November, auf den Neumond eines Monats im hinduistischen Mondkalender, und wird in vielen Regionen über mehrere Tage gefeiert.

Im Detail

  • Lichter: Kleine Öllampen aus Ton, Diyas genannt, Kerzen und Lichterketten schmücken Häuser, Fenster und Straßen.
  • Erzählungen: In Nordindien erinnert Diwali oft an die Rückkehr des Gottes Rama nach seinem Sieg über den Dämonenkönig Ravana; in anderen Regionen stehen andere Geschichten im Vordergrund.
  • Lakshmi: Viele Familien verehren an Diwali die Göttin Lakshmi, die für Glück und Wohlstand steht.
  • Rangoli: Vor dem Eingang entstehen farbige Muster aus Pulver, Reis oder Blüten, die Gäste und Segen willkommen heißen sollen.
  • Vorbereitung: Vor dem Fest wird gründlich geputzt, oft werden neue Kleidung und Haushaltsgegenstände gekauft.
  • Essen und Geschenke: Familien und Freunde besuchen sich und tauschen Süßigkeiten wie Ladoo oder Barfi aus.
  • Sikhs und Jainas: Sikhs feiern zur gleichen Zeit Bandi Chhor Divas, Jainas erinnern an Mahavira, eine zentrale Gestalt ihrer Religion.
  • Feuerwerk: Vielerorts gehört Feuerwerk dazu; wegen Lärm und Luftverschmutzung wird es in manchen Städten inzwischen eingeschränkt.
  • Weltweit: Auch in Nepal, Sri Lanka, Singapur, Großbritannien und Deutschland feiern Gemeinden Diwali, oft mit öffentlichen Festen (silvester-und-neujahrsbraeuche, weihnachten-braeuche-und-geschichte).