Gedächtnistechniken und Mnemotechnik
Kurz: Mnemotechniken sind Gedächtnishilfen, die Informationen leichter merkbar machen, oft durch Bilder, Geschichten oder Assoziationen. Sie werden seit der Antike genutzt und auch heute in Gedächtnissportarten eingesetzt.
Genauer: Das Gehirn merkt sich ungewöhnliche, bildhafte und emotional aufgeladene Inhalte besser als abstrakte Fakten.
Im Detail
- Loci-Methode: Informationen werden gedanklich an bekannte Orte entlang eines Weges „abgelegt“.
- Akronyme: Anfangsbuchstaben mehrerer Begriffe bilden ein merkbares Kunstwort.
- Eselsbrücken: Reime oder Sätze, die an die richtige Reihenfolge oder Bedeutung erinnern.
- Geschichten-Methode: Zu merkende Begriffe werden zu einer zusammenhängenden, oft absurden Geschichte verknüpft.
- Zahlen-Merksysteme: Zahlen werden in Buchstaben oder Bilder übersetzt, um sie leichter zu behalten.
- Wiederholung: Mnemotechniken ersetzen keine Wiederholung, verstärken aber die erste Einprägung.
- Anwendung: Besonders nützlich für Vokabeln, Fakten und Reihenfolgen (lesegeschwindigkeit-und-schnelllesen).