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Wäsche trocknen ohne Trockner

Kurz: Auf der Leine oder dem Wäscheständer trocknet Wäsche kostenlos, schonend und ganz ohne Strom. Mit ein paar Kniffen geht es schneller, die Kleidung bleibt in Form und die Wohnung bekommt keine Feuchtigkeitsprobleme.

Genauer: Eine Maschinenladung Wäsche gibt beim Trocknen mehrere Liter Wasser an die Luft ab. Draußen ist das kein Problem, in der Wohnung muss diese Feuchtigkeit aber durch Lüften wieder hinaus.

Im Detail

  • Gut schleudern: Je höher die Schleuderdrehzahl, die die Pflegeetiketten erlauben, desto weniger Wasser bleibt in der Wäsche und desto kürzer ist die Trockenzeit.
  • Sofort aufhängen: Wäsche direkt nach dem Waschgang aus der Trommel nehmen, kräftig ausschütteln und glatt ziehen; so entstehen weniger Falten und kein muffiger Geruch.
  • Abstand lassen: Zwischen den Teilen sollte Luft zirkulieren können; dicht gedrängte Wäsche trocknet langsam und riecht schneller unangenehm.
  • Draußen trocknen: Wind und trockene Luft beschleunigen das Trocknen; dunkle und bunte Kleidung besser auf links und nicht stundenlang in praller Sonne aufhängen, weil die Farben sonst ausbleichen können.
  • In der Wohnung: Beim Trocknen drinnen regelmäßig stoßlüften oder einen Luftentfeuchter nutzen; den Wäscheständer möglichst nicht ins Schlafzimmer oder in kühle, schlecht gelüftete Räume stellen, um Schimmel vorzubeugen.
  • Nicht auf die Heizung: Nasse Wäsche direkt auf dem Heizkörper erhöht die Luftfeuchtigkeit stark und behindert die Wärmeabgabe; besser den Ständer mit etwas Abstand in einen warmen, gelüfteten Raum stellen.
  • Strick liegend trocknen: Pullover aus Wolle oder Strick flach auf ein Handtuch oder ein Trockennetz legen, damit sie sich nicht durch ihr eigenes Gewicht ausdehnen.
  • Hemden und Blusen: Auf Kleiderbügeln getrocknet, glätten sich viele Hemden fast von selbst, und das Bügeln wird deutlich einfacher (waesche-richtig-waschen, raumklima-und-luftfeuchtigkeit, luftentfeuchter-und-luftbefeuchter).