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Rauchmelder und Brandschutz im Haushalt

Kurz: Rauchmelder warnen bei Brandrauch rechtzeitig, oft nachts, wenn man schläft. In allen Bundesländern Deutschlands sind sie in Wohnungen Pflicht.

Genauer: Die meisten Brandopfer sterben nicht an Flammen, sondern an giftigem Rauch.

Im Detail

  • Wo: In Schlafzimmern, Kinderzimmern und Fluren, die zu Schlafräumen führen; Küche und Bad eher nicht (Fehlalarm).
  • Montage: Mittig an der Decke, mindestens 50 cm Abstand zur Wand.
  • Funktionsweise: Meist optischer Sensor: Rauch streut Licht in der Messkammer, dann ertönt der Alarm.
  • Batterie: Modelle mit fest verbauter 10-Jahres-Batterie nutzen; Prüftaste regelmäßig drücken.
  • Wartung: Gelegentlich abstauben; nach etwa 10 Jahren austauschen.
  • Zuständigkeit: Vermieter sorgt meist für Einbau, Mieter für Alltagskontrolle (nach Mietvertrag).
  • Im Brandfall: Ruhe bewahren, Fenster und Türen schließen, Wohnung verlassen, 112 wählen.
  • Vorbeugen: Kerzen nie unbeaufsichtigt, Fettbrand nie mit Wasser löschen, Löschdecke bereithalten (erste-hilfe-grundlagen).