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Utilitarismus: Nutzen für alle

Kurz: Der Utilitarismus bewertet Handlungen nach ihren Folgen: Gut ist, was das größte Glück der größten Zahl bringt. Vertreter sind Jeremy Bentham und John Stuart Mill.

Genauer: Er ist eine konsequentialistische Ethik: Entscheidend ist das Ergebnis, nicht die Absicht.

Im Detail

  • Prinzip: Glück maximieren, Leid minimieren, alle Betroffenen gleich zählen.
  • Handlungs- und Regelutilitarismus: Einzelne Handlungen oder allgemeine Regeln prüfen.
  • Anwendungen: Gesundheitspolitik, Tierschutz, Spendenwirkung.
  • Kritik: Minderheiten könnten geopfert werden; Folgen sind schwer vorhersehbar und messbar.
  • Gedankenexperiment: Das Trolley-Problem zeigt Spannungen zwischen Folgen und Pflichten (trolley-problem-gedankenexperiment).
  • Gegenposition: Pflichtethik (kategorischer-imperativ-kant).
  • Heute: Effektiver Altruismus ist ein moderner Ableger (ethik-grundlagen-gut-und-richtig).