EMZETT.
Login

Silvester: Angst bei Haustieren mindern

Kurz: Knallerei und Lichtblitze zu Silvester versetzen viele Hunde, Katzen und Kleintiere in Angst und Stress. Mit guter Vorbereitung, einem sicheren Rückzugsort und Ruhe lässt sich die Nacht für sie deutlich erträglicher gestalten.

Genauer: Tiere hören Geräusche oft intensiver als Menschen und können die Ursache nicht einordnen. Bei starker Geräuschangst lohnt es sich, schon Wochen vorher mit der Tierarztpraxis über Möglichkeiten zu sprechen.

Im Detail

  • Anzeichen von Angst: Zittern, Hecheln, Verstecken, Unruhe, Bellen oder Unsauberkeit können auf große Angst hinweisen.
  • Rückzugsort schaffen: Ein abgedunkelter, ruhiger Raum mit vertrauter Decke oder Höhle gibt Sicherheit; Fenster und Rollläden sollten geschlossen sein.
  • Ausbruch verhindern: Hunde an Silvester und den Tagen davor und danach nur gesichert ausführen, am besten mit gut sitzendem Geschirr und Leine, da verängstigte Tiere oft panisch weglaufen.
  • Freigänger drinnen lassen: Katzen mit Freigang sollten rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit ins Haus geholt werden.
  • Kleintiere schützen: Kaninchen oder Meerschweinchen aus Außengehegen können vorübergehend in einen ruhigen, geschützten Raum umziehen, wobei plötzliche Temperaturwechsel zu vermeiden sind.
  • Ruhig bleiben: Gelassenes Verhalten der Menschen überträgt sich auf das Tier; Nähe darf angeboten, aber nicht aufgedrängt werden.
  • Geräusche überdecken: Leise Musik oder ein laufender Fernseher kann die Knallgeräusche etwas dämpfen.
  • Kennzeichnung: Ein gechiptes und registriertes Tier sowie eine Marke am Halsband erhöhen die Chance, ein entlaufenes Tier zurückzubekommen.
  • Tierärztliche Beratung: Beruhigende Mittel oder ein langfristiges Training gegen Geräuschangst nur nach Rücksprache mit der Tierarztpraxis einsetzen, niemals Medikamente für Menschen geben (katzen-verhalten-verstehen, haustier-gesundheit-impfen-entwurmen-tierarzt).