Katzenfutter: Trocken- und Nassfutter richtig wählen
Kurz: Katzen sind strikte Fleischfresser und brauchen eine proteinreiche Ernährung, die sich deutlich von der vieler anderer Haustiere unterscheidet. Trocken- und Nassfutter haben jeweils eigene Vor- und Nachteile, die sich oft sinnvoll kombinieren lassen.
Genauer: Katzen haben einen von Natur aus geringen Durstreiz, weshalb die Flüssigkeitsaufnahme über die Nahrung besonders wichtig für ihre Nierengesundheit ist.
Im Detail
- Nassfutter: Mit einem Wassergehalt von bis zu 80 Prozent unterstützt es die Flüssigkeitsversorgung deutlich besser als Trockenfutter.
- Trockenfutter: Praktisch zu lagern und zu portionieren, bleibt aber länger offen stehen und kann Übergewicht begünstigen, wenn die Menge nicht kontrolliert wird.
- Proteinqualität: Hochwertiges Futter enthält tierisches Protein als Hauptbestandteil, da Katzen essenzielle Aminosäuren wie Taurin nicht selbst herstellen können.
- Getreidefreies Futter: Katzen können Getreide schlecht verwerten, weshalb viele hochwertige Futtersorten weitgehend darauf verzichten.
- Futterumstellung: Ein abrupter Futterwechsel kann Verdauungsprobleme verursachen, eine schrittweise Umstellung über mehrere Tage ist schonender.
- Alters- und bedarfsgerechtes Futter: Kitten, erwachsene und ältere Katzen haben unterschiedliche Nährstoffbedürfnisse, die spezielles Futter berücksichtigt.
- Wasserversorgung sicherstellen: Zusätzlich zum Futter sollte stets frisches Wasser verfügbar sein, idealerweise an mehreren Stellen in der Wohnung (katzen-verhalten-verstehen).