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Perfektionismus und sein Umgang

Kurz: Perfektionismus bedeutet, extrem hohe Ansprüche an sich selbst oder andere zu stellen, oft verbunden mit starker Angst vor Fehlern. In Maßen kann er Leistung fördern, im Übermaß führt er zu Stress und Blockaden.

Genauer: Fachleute unterscheiden funktionalen Perfektionismus, der motiviert, von dysfunktionalem Perfektionismus, der lähmt.

Im Detail

  • Anzeichen: Aufgaben werden nie als „fertig genug“ empfunden, Fehler fühlen sich wie Katastrophen an.
  • Ursachen: Oft frühe Erfahrungen mit Bewertung und Leistungsdruck.
  • Folgen: Prokrastination, Erschöpfung, ständige Unzufriedenheit trotz guter Ergebnisse (prokrastination-ueberwinden).
  • „Gut genug“ üben: Bewusst Aufgaben mit einem akzeptablen statt perfekten Ergebnis abschließen.
  • Realistische Maßstäbe: Eigene Erwartungen mit denen an andere vergleichen.
  • Selbstmitgefühl: Sich selbst wie eine gute Freundin oder einen guten Freund behandeln.
  • Hilfe suchen: Bei starkem Leidensdruck kann eine Therapie helfen (selbstfuersorge-im-alltag).