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Emotionen regulieren lernen

Kurz: Emotionsregulation bedeutet, mit starken Gefühlen umzugehen, ohne von ihnen überwältigt zu werden oder sie komplett zu unterdrücken. Sie lässt sich wie eine Fähigkeit trainieren.

Genauer: Unterdrückte Emotionen verschwinden nicht, sondern wirken oft später stärker nach.

Im Detail

  • Emotionen benennen: Ein Gefühl konkret zu benennen hilft, es besser zu verarbeiten.
  • Atemtechniken: Langsames, tiefes Atmen beruhigt das Nervensystem.
  • Abstand schaffen: Kurz aus der Situation herausgehen, bevor man reagiert.
  • Gedanken hinterfragen: Nicht jeder erste Gedanke in einer emotionalen Situation ist zutreffend.
  • Körperliche Signale: Anspannung im Körper bewusst wahrnehmen und lösen.
  • Gesunder Ausdruck: Gefühle in Bewegung, Kreativität oder Gesprächen verarbeiten statt sie zu verschließen.
  • Professionelle Hilfe: Bei anhaltend starken oder belastenden Gefühlen kann eine Therapie unterstützen (resilienz-psychische-widerstandskraft).