Tierfotografie: Grundlagen
Kurz: Tierfotografie zeigt Wildtiere, Haustiere oder Zootiere in natürlichen und ausdrucksstarken Momenten. Dafür braucht es vor allem Geduld, Wissen über das Verhalten der Tiere und eine schnelle Kameraeinstellung.
Genauer: Wildtiere sind oft scheu und weit entfernt, deshalb werden häufig Teleobjektive genutzt. Ebenso wichtig ist Rücksicht: Das Wohl des Tieres geht immer vor dem Foto.
Im Detail
- Brennweite: Teleobjektive holen entfernte Tiere heran, ohne dass man sie durch zu große Nähe stört.
- Kurze Verschlusszeit: Bewegte Tiere und fliegende Vögel brauchen sehr kurze Belichtungszeiten, damit sie scharf abgebildet werden.
- Autofokus: Der kontinuierliche Autofokus und eine Tier- oder Augenerkennung helfen, bewegte Motive scharf zu halten.
- Fokus auf die Augen: Wie beim Porträt wirkt ein Tierbild meist erst dann lebendig, wenn die Augen scharf sind.
- Augenhöhe: Fotos auf Augenhöhe des Tieres wirken persönlicher als Aufnahmen von oben herab.
- Tageszeit: Viele Wildtiere sind in der Morgen- und Abenddämmerung besonders aktiv, wenn auch das Licht weich ist.
- Tarnen und Warten: Ruhiges Verhalten, gedeckte Kleidung und ein Versteck erhöhen die Chance auf natürliche Szenen.
- Rücksicht und Regeln: Abstand halten, Nester und Jungtiere nicht stören und Schutzgebietsregeln beachten ist Pflicht für verantwortungsvolle Fotografen.
- Üben mit Haustieren: Haustiere, Parks und Zoos eignen sich gut, um Technik und Timing zu trainieren (verschlusszeit-und-bewegung, brennweite-und-bildwinkel, autofokus-grundlagen).