Kameraeinstellungen und Schnitt im Film
Kurz: Filmsprache entsteht aus Einstellungsgrößen (Totale, Halbtotale, Nahaufnahme, Großaufnahme), Kamerabewegungen und Schnitt. Sie steuern, was wir sehen und fühlen.
Genauer: Eine Einstellung ist die ununterbrochene Aufnahme zwischen zwei Schnitten. Der Schnitt verbindet Einstellungen zu einer Erzählung.
Im Detail
- Totale: Zeigt den Ort und den Zusammenhang.
- Halbnah und Nah: Menschen mit Gestik und Mimik.
- Groß- und Detailaufnahme: Betont Emotionen oder wichtige Details.
- Kamerabewegung: Schwenk, Fahrt, Zoom, Handkamera (wirkt unmittelbar), Steadicam.
- Perspektive: Froschperspektive lässt Figuren mächtig erscheinen, Vogelperspektive klein.
- Schnitt: Harter Schnitt, Überblendung, Match Cut; Tempo durch Schnittfrequenz (filmgeschichte-kurz-erklaert).
- Bildrate: Kino meist 24 Bilder pro Sekunde, Sport und Games höher (bildkomposition-goldener-schnitt).