Stimmung und Tonhöhe
Kurz: Die Tonhöhe hängt von der Frequenz ab: Je schneller die Schwingung, desto höher der Ton. Das eingestrichene a (Kammerton a’) wird heute meist mit 440 Hz gestimmt.
Genauer: Eine Oktave bedeutet Verdopplung der Frequenz. Zwischen zwei Oktaven liegen zwölf Halbtöne, in der gleichstufigen Stimmung alle im selben Frequenzverhältnis.
Im Detail
- Kammerton: A = 440 Hz ist üblicher Standard, manche Orchester stimmen etwas höher.
- Gleichstufige Stimmung: Teilt die Oktave in zwölf gleiche Halbtöne. Klaviere sind meist so gestimmt, damit alle Tonarten spielbar sind.
- Reine Stimmung: Verwendet einfache Frequenzverhältnisse (z. B. 3:2 für die Quinte), klingt in einer Tonart rein, in anderen weniger.
- Stimmgerät und Apps: Zeigen die Abweichung in Cent (1 Halbton = 100 Cent).
- Schwebung: Zwei ähnliche Frequenzen erzeugen eine Schwebung; sie verschwindet beim Stimmen (obertoene-und-klangfarbe).
- Temperatur: Instrumente verstimmen sich bei Wärme und Kälte (schall-und-dezibel).