Obertöne und Klangfarbe
Kurz: Ein Instrument erzeugt nie nur einen reinen Ton, sondern Grundton plus Obertöne. Deren Mischung bestimmt die Klangfarbe, an der wir Klavier und Flöte auch bei gleicher Tonhöhe unterscheiden.
Genauer: Obertöne sind ganzzahlige Vielfache der Grundfrequenz. Beim Ton A mit 440 Hz klingen auch 880 Hz, 1320 Hz usw. mit (schall-und-dezibel).
Im Detail
- Grundton und Harmonische: Die erste Harmonische ist der Grundton, die zweite eine Oktave höher.
- Sinuston: Ein reiner Ton ohne Obertöne klingt kühl und künstlich.
- Ausschwingen und Einschwingen: Auch wie ein Ton beginnt und endet, prägt den Klang (Anschlag, Hüllkurve).
- Formanten: Bei Stimmen bestimmen Resonanzbereiche des Mundraums Vokale.
- Synthesizer: Erzeugen Klänge durch Mischen von Wellenformen (Sinus, Rechteck, Sägezahn).
- Stimmung: Reine und gleichstufige Stimmung unterscheiden sich in Intervallen (stimmung-und-tonhoehe).