Mikrofone und Aufnahme: Grundlagen
Kurz: Ein Mikrofon wandelt Schall in ein elektrisches Signal. Dynamische Mikrofone sind robust und eignen sich für laute Quellen, Kondensatormikrofone sind empfindlicher und liefern feine Details für Gesang und Instrumente.
Genauer: Die Richtcharakteristik bestimmt, aus welcher Richtung das Mikrofon Schall aufnimmt: Niere (nach vorn), Kugel (rundum), Acht (vorn und hinten).
Im Detail
- Dynamisch: Kein Phantomstrom nötig, unempfindlich gegen Rückkopplung (z. B. Shure SM58 für Live).
- Kondensator: Braucht 48 V Phantomspeisung vom Audio-Interface oder Mischpult.
- USB-Mikrofon: Einfacher Einstieg für Podcast und Streaming, ohne separates Interface.
- Abstand: Nähe erhöht Bässe (Nahbesprechungseffekt), Abstand reduziert Pegel und fängt Raum mit ein.
- Popschutz: Verhindert Plopplaute bei P und B.
- Raumklang: Weiche Materialien dämpfen Hall; gute Aufnahmen beginnen im Raum.
- Pegel: Übersteuerung (Clipping) vermeiden, Spitzen bei etwa −6 dBFS halten (schall-und-dezibel, audioformate-mp3-flac-und-co).