Wettervorhersage: Wie funktioniert sie?
Kurz: Wettervorhersagen beruhen auf Messdaten, physikalischen Modellen der Atmosphäre und riesiger Rechenleistung. Sie werden mit zunehmendem Zeithorizont ungenauer.
Genauer: Wetterdienste sammeln Daten von Wetterstationen, Ballons, Satelliten und Radar und speisen sie in Computermodelle ein.
Im Detail
- Datenerfassung: Tausende Messpunkte weltweit liefern Temperatur, Druck, Feuchte und Windwerte.
- Numerische Modelle: Supercomputer berechnen anhand physikalischer Gleichungen, wie sich die Atmosphäre entwickelt.
- Ensemble-Vorhersagen: Mehrere leicht veränderte Modellläufe zeigen die Wahrscheinlichkeit verschiedener Szenarien.
- Vorhersagehorizont: Über etwa zehn Tage hinaus werden Vorhersagen wegen des chaotischen Charakters des Wetters unzuverlässig.
- Lokale Effekte: Gebirge, Küsten und Städte beeinflussen das Wetter kleinräumig und erschweren die Vorhersage.
- Wahrscheinlichkeitsangaben: “70 % Regenwahrscheinlichkeit” bedeutet, dass es in 70 von 100 ähnlichen Fällen geregnet hat.
- Wetter-Apps: Nutzen dieselben Grundmodelle, können sich aber in Aufbereitung und Lokalisierung unterscheiden (luftdruck-und-wetter, wolken-und-wolkenarten).