Wie die Jahreszeiten entstehen
Kurz: Die Jahreszeiten entstehen, weil die Erdachse um etwa 23,4 Grad geneigt ist. Dadurch fällt das Sonnenlicht im Lauf des Jahres unterschiedlich steil auf die Halbkugeln.
Genauer: Nicht der Abstand zur Sonne macht Sommer und Winter. Im Januar ist die Erde der Sonne sogar am nächsten.
Im Detail
- Sommer: Die Halbkugel ist zur Sonne geneigt. Das Licht fällt steil, die Tage sind lang, es wird warm.
- Winter: Die Halbkugel ist von der Sonne weggeneigt. Das Licht fällt flach, die Tage sind kurz.
- Wenden und Gleichen: Sonnenwenden um den 21. Juni und 21. Dezember, Tagundnachtgleichen um den 20. März und 22. September.
- Südhalbkugel: Dort sind die Jahreszeiten entgegengesetzt, Weihnachten fällt in den Sommer.
- Polartag und Polarnacht: Nahe den Polen bleibt die Sonne im Sommer wochenlang oben, im Winter unten (zeitzonen-und-datumsgrenze).