Magnetismus: Grundlagen
Kurz: Magnetismus ist die Kraft zwischen magnetischen Polen. Gleichnamige Pole stoßen sich ab, ungleichnamige ziehen sich an. Jeder Magnet hat einen Nord- und einen Südpol.
Genauer: Magnetfelder entstehen durch bewegte elektrische Ladungen. In Dauermagneten richten sich die kleinen Magnetbereiche des Materials einheitlich aus.
Im Detail
- Magnetische Stoffe: Eisen, Nickel und Kobalt werden von Magneten angezogen. Aluminium, Kupfer und Kunststoff nicht.
- Feldlinien: Sie verlaufen außen vom Nord- zum Südpol und machen das Feld sichtbar.
- Erdmagnetfeld: Die Erde ist ein riesiger Magnet. Der Kompass richtet sich nach ihm aus.
- Elektromagnet: Strom durch eine Spule erzeugt ein Magnetfeld, das sich ein- und ausschalten lässt.
- Alltag: Elektromotoren, Lautsprecher, Festplatten und Kühlschrankmagnete nutzen Magnetismus. Starke Magnete können Datenträger und Herzschrittmacher stören.