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Fibonacci-Folge und Goldener Schnitt

Kurz: Die Fibonacci-Folge ist eine Zahlenreihe, bei der jede Zahl die Summe der beiden vorherigen ist, beginnend meist mit 0 und 1. Sie taucht überraschend häufig in der Natur auf und steht in enger Beziehung zum Goldenen Schnitt.

Genauer: Die Folge beginnt mit 0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21 und setzt sich nach demselben Bildungsgesetz unendlich fort.

Im Detail

  • Bildungsregel: Jede Zahl der Folge entsteht durch Addition der beiden vorangehenden Zahlen, was eine einfache, aber mächtige mathematische Struktur erzeugt.
  • Verbindung zum Goldenen Schnitt: Das Verhältnis aufeinanderfolgender Fibonacci-Zahlen nähert sich mit wachsenden Werten immer stärker dem Goldenen Schnitt von etwa 1,618 an.
  • Vorkommen in der Natur: Die Anordnung von Blättern, Blütenblättern, Tannenzapfen und Sonnenblumenkernen folgt häufig Fibonacci-Mustern.
  • Spiralformen: Die logarithmische Spirale, die aus Fibonacci-Quadraten konstruiert werden kann, ähnelt den Spiralen von Schneckenhäusern und Galaxien.
  • Anwendung in der Informatik: Die Fibonacci-Folge dient oft als klassisches Beispiel für Rekursion und Dynamische Programmierung beim Programmieren lernen.
  • Finanzmärkte: Manche Trader nutzen Fibonacci-Verhältnisse zur technischen Analyse von Kursverläufen, wobei die wissenschaftliche Belastbarkeit dieser Methode umstritten ist.
  • Historischer Hintergrund: Die Folge wurde nach dem italienischen Mathematiker Leonardo Fibonacci benannt, obwohl sie bereits vorher in der indischen Mathematik bekannt war (exponentielles-wachstum, bildkomposition-goldener-schnitt).