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Nachtspeicherheizung: Grundlagen

Kurz: Nachtspeicherheizungen laden sich nachts mit günstigem Strom auf und geben die gespeicherte Wärme tagsüber langsam wieder ab. Sie waren besonders in den 1970er bis 1990er Jahren verbreitet, gelten heute aber als ineffizient.

Genauer: In vielen Ländern steigen die Betriebskosten, weil der frühere Nachtstromtarif-Vorteil weggefallen ist.

Im Detail

  • Funktionsprinzip: Keramiksteine im Gerät werden nachts elektrisch erhitzt und speichern die Wärme bis zum nächsten Tag.
  • Historischer Vorteil: Günstiger Nachtstrom machte den hohen Verbrauch früher wirtschaftlich attraktiv.
  • Heutige Nachteile: Ohne spezielle Nachttarife sind die Stromkosten im Vergleich zu modernen Heizsystemen deutlich höher.
  • Regelbarkeit: Die Wärmeabgabe lässt sich schlechter an den tatsächlichen Bedarf anpassen als bei modernen Heizkörpern.
  • Austausch: Viele Eigentümer rüsten auf Wärmepumpen oder andere Systeme um, was aber bauliche Anpassungen erfordert.
  • Asbest-Altgeräte: Ältere Modelle können asbesthaltige Bauteile enthalten, weshalb ein fachgerechter Rückbau wichtig ist.
  • Förderungen: Der Austausch alter Nachtspeicherheizungen wird in einigen Ländern finanziell unterstützt (waermepumpe, standby-verbrauch, energieausweis-und-daemmung).