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Kontrastives und selbstüberwachtes Lernen

Kurz: Beim selbstüberwachten Lernen erzeugt das System seine Lernaufgabe aus den Daten selbst. Kontrastives Lernen bringt ähnliche Beispiele im Vektorraum zusammen und schiebt unähnliche auseinander.

Genauer: So lässt sich aus riesigen unbeschrifteten Datenmengen lernen, die es im Internet im Überfluss gibt.

Im Detail

  • Sprachmodelle: Nächstes Token vorhersagen oder Lücken füllen (maskiertes Modell).
  • Bilder: Ausschnitte rekonstruieren (MAE) oder zwei Ansichten desselben Bildes nah, andere fern abbilden (SimCLR, DINO).
  • Kontrastiver Verlust (InfoNCE): Positive Paare ziehen sich an, negative stoßen sich ab. CLIP lernt so Bild-Text-Paare, siehe Vision Transformer und CLIP.
  • Satz-Embeddings: Zwei Formulierungen derselben Bedeutung sollen nah liegen. Wichtig für Suche, siehe Vektordatenbanken und Ähnlichkeitssuche.
  • Negative Beispiele: Zu leichte Negative lehren nichts, „harte Negative“ (fast ähnlich) bringen Qualität.
  • Vorteil: Kaum Beschriftung nötig, gute allgemeine Darstellungen.
  • Nachteil: Große Batches und viel Rechenzeit.

Siehe auch: Lernarten: überwacht, unüberwacht, verstärkend, Word2Vec und die Geschichte der Embeddings