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SSH unter Linux: Schlüssel und Absicherung

Kurz: SSH ist der verschlüsselte Fernzugriff auf Linux-Rechner. Mit Schlüsselpaaren statt Passwörtern ist er deutlich sicherer.

Genauer: Der öffentliche Schlüssel liegt auf dem Server, der private bleibt beim Benutzer. Wer den privaten Schlüssel hat, kommt hinein, ohne dass ein Passwort übertragen wird.

Im Detail

ssh-keygen -t ed25519 -C "mein-laptop"      # Schlüsselpaar erzeugen
ssh-copy-id benutzer@server                  # öffentlichen Schlüssel auf den Server
ssh benutzer@server                          # verbinden
scp datei benutzer@server:/pfad/             # kopieren
ssh -L 8080:localhost:80 benutzer@server     # Port-Weiterleitung
  • Härtung (/etc/ssh/sshd_config): PasswordAuthentication no, PermitRootLogin no, AllowUsers max, nach Änderung sudo systemctl reload ssh.
  • Port ändern: Reduziert nur Lärm in den Protokollen, kein echter Schutz.
  • Fail2ban: Sperrt IPs nach mehreren Fehlversuchen.
  • ssh-agent: Hält entsperrte Schlüssel im Speicher.
  • Konfig: ~/.ssh/config mit Kurznamen.
  • Hostschlüssel: Beim ersten Verbinden Fingerabdruck prüfen (known_hosts).
  • Private Schlüssel schützen: Passphrase setzen, nie weitergeben, Rechte 600.
  • Alternativen: Mosh, Tailscale/WireGuard zum Erreichen ohne offene Ports.

Siehe auch: Firewall unter Linux: nftables, ufw und firewalld, ssh-connect