Firewall unter Linux: nftables, ufw und firewalld
Kurz: Die Firewall im Linux-Kernel heißt Netfilter. Bedient wird sie mit nftables (Nachfolger von iptables) oder einfachen Oberflächen: ufw (Ubuntu) und firewalld (Fedora, RHEL).
Genauer: Regeln entscheiden, welche Verbindungen ein- und ausgehen dürfen. Gute Grundregel: Eingehend alles blocken, nur nötige Dienste freigeben.
Im Detail
# ufw (einfach)
sudo ufw default deny incoming
sudo ufw allow 22/tcp
sudo ufw allow 443/tcp
sudo ufw enable
sudo ufw status verbose
# firewalld
sudo firewall-cmd --add-service=https --permanent
sudo firewall-cmd --reload
# nftables
sudo nft list ruleset- iptables: Älteres Werkzeug, heute oft ein Aufsatz auf nftables.
- Zustandsverfolgung: Antworten auf eigene Verbindungen sind automatisch erlaubt (
established,related). - Zonen (firewalld): Netzwerke mit verschiedenen Vertrauensstufen (home, public).
- Docker: Veröffentlicht Ports am
ufwvorbei, Regeln gesondert prüfen. - Test:
nmapvon außen,ss -tulpnvon innen. - Server-Absicherung: Zusätzlich fail2ban gegen Wörterbuch-Angriffe auf SSH.
Siehe auch: firewall, Netzwerk unter Linux: ip, NetworkManager und DNS