EMZETT.
Login

Logs und Zeitsteuerung: journald, rsyslog, cron und Timer

Kurz: Linux schreibt Meldungen von Kernel und Diensten in Protokolle (journald, rsyslog, Dateien unter /var/log). Wiederkehrende Aufgaben startet cron oder ein systemd-Timer.

Genauer: Bei Problemen ist das Protokoll die erste Anlaufstelle: Was hat der Dienst zuletzt gemeldet?

Im Detail

journalctl -b               # seit dem letzten Start
journalctl -u nginx -f      # Dienst live verfolgen
journalctl -p err -b        # nur Fehler
journalctl --since "1 hour ago"
dmesg -T | tail             # Kernel-Meldungen
crontab -e                  # eigene Zeitpläne
  • Cron-Zeile: */15 * * * * /pfad/skript.sh = alle 15 Minuten. Felder: Minute, Stunde, Tag, Monat, Wochentag.
  • systemd-Timer: .timer plus .service, Vorteile: Protokoll im Journal, „nachholen“ nach Ausfall (Persistent=true), Abhängigkeiten. systemctl list-timers.
  • Protokolldateien: /var/log/syslog, /var/log/auth.log (Anmeldungen), /var/log/nginx/.
  • Logrotate: Dreht und löscht alte Protokolle, damit die Platte nicht voll läuft.
  • Journal-Größe: journalctl --vacuum-size=500M.
  • Zentral: Loki, ELK/OpenSearch, Graylog bei vielen Servern.

Siehe auch: systemd und Init-Systeme, Kernel Panic und Oops