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Kernel-Updates ohne Neustart (Livepatch)

Kurz: Mit Livepatch lassen sich Sicherheitslücken im laufenden Kernel schließen, ohne den Rechner neu zu starten. Das ist für Server wichtig, die nicht ausfallen dürfen.

Genauer: Der Kernel erhält zur Laufzeit kleine Korrekturen an einzelnen Funktionen.

Im Detail

  • Kernel-Mechanismus: kpatch (Red Hat), livepatch (SUSE, Canonical).
  • Angebote: Canonical Livepatch (für Ubuntu, bis zu fünf Rechner kostenlos), Red Hat kpatch, KernelCare (Fremdanbieter), SUSE Live Patching.
  • Grenzen: Nur für sicherheitskritische Fehler, nicht für alle Änderungen. Ab und zu ist ein normaler Neustart nötig.
  • Alternativen: Cluster mit schrittweisem Neustart (Rolling Restart).
  • Kernel-Versionen: Die laufende Version prüft man mit uname -r, die installierte mit dem Paketmanager.

Siehe auch: Kernel-Versionen und Release-Zyklus, Paketverwaltung unter Linux im Überblick