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Benutzer, Gruppen und Dateirechte unter Linux

Kurz: Jede Datei gehört einem Benutzer und einer Gruppe und hat Rechte für Besitzer, Gruppe und Andere: lesen (r), schreiben (w), ausführen (x). Administratoren-Rechte holt man mit sudo.

Genauer: Das Rechtesystem trennt Benutzer voneinander und schützt das System.

Im Detail

ls -l datei.txt        # -rw-r--r-- 1 anna users 120 ...
chmod 640 datei.txt    # Besitzer rw-, Gruppe r--, Andere ---
chmod +x skript.sh     # ausführbar machen
chown anna:users datei # Besitzer/Gruppe ändern
sudo adduser max       # Benutzer anlegen
sudo usermod -aG sudo max   # zur Gruppe sudo hinzufügen
id                      # eigene Benutzer-ID und Gruppen
  • Zahlen: r=4, w=2, x=1. 755 = rwxr-xr-x, 644 = rw-r—r—.
  • root: Der Administrator (UID 0). Nicht dauernd als root arbeiten.
  • sudo: Führt einen Befehl mit Admin-Rechten aus, konfiguriert in /etc/sudoers (mit visudo bearbeiten).
  • Spezialrechte: SetUID, SetGID, Sticky-Bit (/tmp).
  • ACLs: Feinere Rechte mit setfacl.
  • Benutzerdateien: /etc/passwd, /etc/group, Passwort-Hashes in /etc/shadow.
  • SELinux/AppArmor: Zusätzliche Zugriffskontrolle, siehe SELinux und AppArmor.

Siehe auch: Dateisystem-Hierarchie unter Linux (FHS), bash