Tierische Nebenerzeugnisse im Tierfutter
Kurz: „Tierische Nebenerzeugnisse” ist ein Sammelbegriff für alle Teile geschlachteter Tiere, die nicht als Muskelfleisch verkauft werden, zum Beispiel Innereien, Knochen und Blut.
Genauer: Darunter können nahrhafte Teile wie Leber, Herz und Lunge fallen, aber auch minderwertige Reste. Weil der Begriff nicht aufschlüsselt, was genau drin ist, gilt eine offene Deklaration („Huhn 40 %, davon Herz 5 %”) als besser.
Kontext bei uns: Der Produktscanner zieht für den Sammelbegriff Punkte ab, weil man ihn nicht prüfen kann.
Im Detail
- Gesetz: Die Verwendung ist EU-rechtlich geregelt: Es dürfen nur Teile verwendet werden, die für Menschen als genusstauglich gelten würden, aber nicht dafür vorgesehen sind.
- Wertigkeit: Innereien sind für Hunde und Katzen sehr wertvoll. Das Problem ist die fehlende Angabe.
- Alternative: Klar benannte Zutaten wie „Rinderleber”, „Hühnerherz”.
- Futtermittelrecht: Alleinfuttermittel müssen Mindestgehalte an Nährstoffen sichern.
Siehe auch: Tierfutter richtig lesen