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Tierfutter richtig lesen

Kurz: Auf Tierfutter stehen eine Zutatenliste und analytische Bestandteile. Wer beide versteht, erkennt Qualitätsunterschiede.

Genauer: Es gibt „offene” Deklaration (alle Zutaten mit Prozentanteil) und „geschlossene” Deklaration (nur Gruppen wie „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse”, ohne Mengen). Die offene ist transparenter. Alleinfuttermittel decken den gesamten Nährstoffbedarf, Ergänzungsfuttermittel nicht.

Kontext bei uns: Der Produktscanner bewertet Tierfutter nach der Zutatenliste, sagt aber ehrlich, dass seine Regeln für Tierfutter grob sind.

Im Detail

  • Reihenfolge: Nach Gewicht. Frisches Fleisch wiegt vor dem Trocknen viel mehr als danach, deshalb steht es bei Trockenfutter oft weit vorn.
  • Analytische Bestandteile: Rohprotein, Rohfett, Rohasche, Rohfaser und Feuchtigkeit. Zum Vergleich von Nass- und Trockenfutter rechnet man auf Trockenmasse um: Wert ÷ (100 − Feuchtigkeit) × 100.
  • Tierische Nebenerzeugnisse: Tierische Nebenerzeugnisse im Tierfutter.
  • Zusatzstoffe: Vitamine und Spurenelemente stehen getrennt als „Zusatzstoffe je kg”.
  • Katzen vs. Hunde: Katzen sind Fleischfresser und brauchen Taurin und tierisches Eiweiß.

Siehe auch: Giftige Lebensmittel für Hund und Katze, Tierische Nebenerzeugnisse im Tierfutter