Konservierungsstoffe
Kurz: Konservierungsstoffe (E200–E299) verlängern die Haltbarkeit, indem sie Bakterien, Hefen und Schimmel hemmen.
Genauer: Wichtige Vertreter: Sorbinsäure (E200), Benzoesäure und Benzoate (E210–E213), Sulfite (E220–E228), Nitrit (E249, E250) und Nitrat (E251, E252). Sie sind in bestimmten Lebensmitteln und Höchstmengen zugelassen.
Im Detail
- Sulfite: Wein, Trockenfrüchte, Kartoffelprodukte. Ab 10 mg/kg müssen Sulfite als Allergen gekennzeichnet werden. Asthmatiker können empfindlich reagieren.
- Nitritpökelsalz (E250): In Wurst und Schinken hemmt es Botulismus-Bakterien und bildet die rosa Farbe. In großen Mengen und bei starkem Erhitzen können sich Nitrosamine bilden.
- Benzoate: Mit Vitamin C in Getränken kann in Spuren Benzol entstehen. Die Branche hat die Rezepturen deshalb angepasst.
- Ohne Konservierung: Kühlung, Säure, Zucker, Salz, Trocknen oder Pasteurisieren sind Alternativen.
- Natürliche Konservierer: Essig, Zitrussäfte, Salz, Rauch, Zucker.
Siehe auch: E-Nummern (Lebensmittelzusatzstoffe), Allergene in Lebensmitteln (die 14 Hauptallergene)