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Farbstoffe in Lebensmitteln

Kurz: Lebensmittelfarbstoffe (E100–E199) geben Produkten eine attraktive Farbe. Es gibt natürliche (z. B. Carotin, Anthocyane) und synthetische (z. B. Azofarbstoffe).

Genauer: Sechs Azofarbstoffe (E102 Tartrazin, E104 Chinolingelb, E110 Gelborange S, E122 Azorubin, E124 Cochenillerot A, E129 Allurarot) müssen den Warnhinweis „kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen” tragen. Er geht auf eine britische Studie von 2007 zurück.

Im Detail

  • Natürlich: Curcumin (E100), Carotine (E160a), Paprikaextrakt (E160c), Anthocyane (E163), Rote-Bete-Rot (E162).
  • Zuckercouleur (E150a–d): Karamellfarbstoffe, in Cola, Soßen, Bier. Die Klassen c und d (mit Ammoniak) können 4-Methylimidazol enthalten.
  • Titandioxid (E171): Weißpigment, in Lebensmitteln in der EU seit 2022 verboten (Titandioxid (E171)).
  • Warum färben: Optik und Verbrauchererwartung. Farbe sagt nichts über Qualität oder Frische.
  • Alternative: Produkte mit „ohne künstliche Farbstoffe”, genau auf die Zutatenliste schauen.

Siehe auch: E-Nummern (Lebensmittelzusatzstoffe)