EMZETT.
Login

Kurz: Rein funktional, streng typisiert, elegant.

Genauer: Haskell wird eingesetzt für Compiler, Finanzsoftware, Forschung, Lehre funktionaler Programmierung. Haskell (benannt nach Haskell Curry, erster Standard 1990) ist eine rein funktionale, statisch typisierte Sprache mit Lazy Evaluation (Werte werden erst berechnet, wenn man sie braucht). Es gibt keine Variablen im üblichen Sinn und keine Schleifen.

Steckbrief Haskell

Steckbrief

EigenschaftWert
Erschienen1990
Entwickelt vonKomitee (u. a. Simon Peyton Jones)
Paradigmenrein funktional, lazy
Typisierungstatisch, stark, Typinferenz
Ausführungkompiliert (GHC) oder interpretiert
PaketverwaltungCabal, Stack / Hackage
Dateiendung.hs
SprachfamilieFunktionale Sprachen (ML/Haskell)

Einsatzgebiete

Compiler, Finanzsoftware, Forschung, Lehre funktionaler Programmierung.

So führst du Code aus

Im Browser mit dem Haskell-Playground (play.haskell.org) oder lokal mit GHC: ghc Hallo.hs && ./Hallo, interaktiv mit ghci.

Das erste Programm

main :: IO ()
main = do
  putStrLn "Hallo Haskell!"
  putStrLn ("2 + 3 = " ++ show (2 + 3))
  print (length "Haskell")
  print [1, 2, 3]
  print "Text mit Anführungszeichen"

Ausgabe:

Hallo Haskell!
2 + 3 = 5
7
[1,2,3]
"Text mit Anf\252hrungszeichen"

Der Kurs: 9 Kapitel

Jedes Kapitel enthält geprüfte Beispiele mit echter Ausgabe, Merksätze, eine Übungsaufgabe und ein Quiz. Zum Üben mit Fortschrittsanzeige, Abzeichen und Zertifikat: Haskell-Kurs auf der Lernseite.

Kapitel

Daten verarbeiten

Typsystem

Praxis

Bibliotheken

Nachschlagen

Ähnliche Sprachen

  • OCaml: Funktional, statisch typisiert und schnell
  • F#: Funktionale Programmierung für .NET
  • Scala: Objektorientiert und funktional auf der JVM

Siehe auch

Programmiersprachen im Überblick, Sprachen im Vergleich, Zeitstrahl der Programmiersprachen, Programmierparadigmen, Kompiliert oder interpretiert?