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Kurz: Funktional, statisch typisiert und schnell.

Genauer: OCaml wird eingesetzt für Compiler und Sprachwerkzeuge, Finanzsoftware (Jane Street), Beweisassistenten (Coq), Systemwerkzeuge und Forschung. OCaml (1996, INRIA Frankreich) ist eine funktionale Sprache aus der ML-Familie mit statischem Typsystem und Typinferenz: Typen werden fast immer automatisch erkannt, trotzdem fängt der Compiler viele Fehler vor dem Start ab.

Steckbrief OCaml

Steckbrief

EigenschaftWert
Erschienen1996
Entwickelt vonXavier Leroy u. a. (INRIA)
Paradigmenfunktional, imperativ, objektorientiert
Typisierungstatisch, Typinferenz
AusführungBytecode oder nativ kompiliert
Paketverwaltungopam / dune
Dateiendung.ml, .mli
SprachfamilieFunktionale Sprachen (ML/Haskell)

Einsatzgebiete

Compiler und Sprachwerkzeuge, Finanzsoftware (Jane Street), Beweisassistenten (Coq), Systemwerkzeuge und Forschung.

So führst du Code aus

Datei hallo.ml speichern und mit ocaml hallo.ml ausführen (OCaml von ocaml.org, Paketmanager opam).

Das erste Programm

let () =
  print_endline "Hallo, Welt!";
  Printf.printf "1 + 2 = %d\n" (1 + 2);
  print_string "ohne Zeilenumbruch";
  print_newline ()

Ausgabe:

Hallo, Welt!
1 + 2 = 3
ohne Zeilenumbruch

Der Kurs: 8 Kapitel

Jedes Kapitel enthält geprüfte Beispiele mit echter Ausgabe, Merksätze, eine Übungsaufgabe und ein Quiz. Zum Üben mit Fortschrittsanzeige, Abzeichen und Zertifikat: OCaml-Kurs auf der Lernseite.

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Siehe auch

Programmiersprachen im Überblick, Sprachen im Vergleich, Zeitstrahl der Programmiersprachen, Programmierparadigmen, Kompiliert oder interpretiert?