Make-or-Buy-Entscheidung
Kurz: Bei Make-or-Buy entscheidet ein Unternehmen, ob es eine Leistung selbst erbringt (Eigenfertigung, Eigenbetrieb) oder von außen bezieht (Fremdbezug, Outsourcing).
Genauer: Man vergleicht Kosten und weitere Kriterien: Qualität, Know-how, Flexibilität, Abhängigkeit, Datenschutz, Zeit. In der IT betrifft das etwa Betrieb eigener Server (On-Premises) gegenüber Cloud-Diensten.
Im Detail
- Kostenvergleich: Eigenbetrieb: Hardware, Strom, Personal, Wartung. Fremdbezug: Gebühren, Vertrag, Wechselkosten. Kritische Menge, ab der sich Eigenbetrieb lohnt, ergibt sich aus Gleichsetzen der Kostenfunktionen.
- Vorteile Fremdbezug: Schnellere Verfügbarkeit, weniger Bindung von Kapital, Spezialwissen.
- Nachteile Fremdbezug: Abhängigkeit (Vendor Lock-in), Datenschutz und Kontrollverlust, laufende Kosten.
- Beispiel: Eigener Mailserver oder Microsoft 365? Eigenes Backup oder Cloud-Backup (Backup-Strategie (3-2-1-Regel))?
- Hilfsmittel: Nutzwertanalyse für nicht monetäre Kriterien.
Siehe auch: Amortisationsrechnung und TCO, Auftragsverarbeitung (AVV)