Low-Level-Sprachen
Kurz: Low-Level-Sprachen sind Programmiersprachen, die nah an der Hardware arbeiten. Sie geben dem Programmierer viel Kontrolle über Prozessor und Speicher.
Genauer: Das Beispiel schlechthin ist Assembler. Auch Maschinencode (reine Nullen und Einsen) zählt dazu. C wird oft als „mittleres“ Level bezeichnet.
Im Detail
- Direkt auf die Hardware ausgerichtet: Befehle entsprechen fast eins zu eins den Befehlen des Prozessors.
- Extrem schnell: kaum Umwege, kaum Aufwand durch die Sprache selbst.
- Schwer zu lesen und zu schreiben: viele Details, wenig Abstraktion, fehleranfällig. Der Code ist an eine Prozessorfamilie gebunden und nicht ohne Weiteres portabel.
- Einsatz: Betriebssysteme, Treiber, eingebettete Systeme, besonders schnelle Programmteile (Systemprogrammierung).
- Gegenstück: High-Level-Sprachen.