High-Level-Sprachen
Kurz: High-Level-Sprachen (Hochsprachen) nutzen menschenähnliche Wörter und sind leicht zu lernen. Beispiele sind Python, Java, C# und JavaScript.
Genauer: Sie verbergen die Hardware-Details. Man schreibt if, for, print statt Prozessorbefehle. Damit der Computer das ausführt, muss der Code erst „übersetzt“ werden.
Im Detail
- Übersetzung: Ein Compiler wandelt den Quellcode vorab in Maschinencode um. Ein Interpreter führt ihn Zeile für Zeile aus. Manche Sprachen nutzen beides (JIT).
- Vorteile: gut lesbar, schnell zu entwickeln, portabel auf verschiedenen Systemen, weniger Fehler durch Hilfen wie Speicherverwaltung.
- Nachteile: meist etwas langsamer und mit höherem Speicherbedarf als Low-Level-Sprachen.
- Typische Einsätze: C# für Unternehmenssoftware, Python für Datenanalyse, C++ für Spieleentwicklung, C und Rust für Systemprogrammierung.
Siehe auch: Algorithmen, IDE