EAN-13 und die Prüfziffer
Kurz: Der EAN-13 besteht aus 13 Ziffern. Die letzte ist eine Prüfziffer, mit der der Scanner Lesefehler erkennt. Die ersten Ziffern verraten das Herkunftsland des Herausgebers, nicht des Produkts.
Genauer: Vergeben werden die Nummern von GS1 (in Deutschland GS1 Germany). Aufbau: Länderpräfix (z. B. 400–440 für Deutschland), Unternehmensnummer, Artikelnummer, Prüfziffer.
Im Detail
Prüfziffer berechnen:
- Die ersten 12 Ziffern von links nehmen.
- Ziffern an ungeraden Stellen (1., 3., 5. … ) mit 1, an geraden Stellen (2., 4. … ) mit 3 multiplizieren.
- Alles addieren.
- Prüfziffer = (10 − (Summe mod 10)) mod 10.
Beispiel 400638133393 → 4·1+0·3+0·1+6·3+3·1+8·3+1·1+3·3+3·1+3·3+9·1+3·3 = 4+0+0+18+3+24+1+9+3+9+9+9 = 89, 89 mod 10 = 9, Prüfziffer 10−9 = 1 → 4006381333931.
- EAN-8: Kurzform für kleine Packungen.
- UPC-A: 12 Ziffern, wird als EAN-13 mit führender 0 behandelt.
- ISBN-13: Bücher nutzen EAN-13 mit Präfix 978 oder 979.
- Datenbanken: Open Food Facts u. a. suchen Produkte über diese Nummer (GTIN).
- GTIN: Der Sammelbegriff für EAN/UPC-Nummern.
Siehe auch: Barcode-Typen im Überblick, Barcode-Scanner: Technik und Arten