Barcode-Scanner: Technik und Arten
Kurz: Ein Barcode-Scanner misst, welche Teile eines Codes hell und dunkel sind, und übersetzt das Muster in Zeichen. Es gibt Laser-, CCD-/LED-, Kamera-(Imager-) und Handy-Scanner.
Genauer: Das Prinzip: Weiß reflektiert Licht, schwarz schluckt es. Der Scanner wandelt die Folge der Helligkeiten in ein elektrisches Signal, misst die Breiten der Balken und Lücken und vergleicht sie mit der Tabelle des Code-Typs. Die Prüfziffer bestätigt das Ergebnis.
Im Detail
- Laser-Scanner: Ein Strahl wird per Spiegel über den Code gelenkt. Gute Reichweite, nur 1D.
- CCD/LED: Eine Zeile aus Lichtsensoren, ohne bewegte Teile, robust, kurze Distanz.
- Imager (Kamera-Scanner): Ein Bild wird ausgewertet. Kann 1D und 2D (QR, Data Matrix), auch vom Bildschirm.
- Handy: Die Kamera plus Software (z. B. ZXing, native Kamera-API,
BarcodeDetectorim Browser). - Anschluss: USB als Tastatur (HID): Der Scanner „tippt“ den Code und drückt Enter. Außerdem Bluetooth, serielle Schnittstelle.
- Einstellungen: Präfix/Suffix, Tastaturlayout, welche Codetypen aktiv sind (mit Programmier-Barcodes aus dem Handbuch).
- Fehlerquellen: Spiegelung, Kratzer, zu kleiner Code, zu wenig Kontrast, fehlende Ruhezone.
- Im Browser: Kamera-Scan per WebRTC und einer Decoder-Bibliothek, so arbeitet das Inventar-Werkzeug auf dieser Seite.
Siehe auch: barcode-scanner, Barcode-Typen im Überblick