Downloading
Kurz: Das Herunterladen von Daten von einem entfernten Server auf das eigene Gerät.
Genauer: Technisch eine Datenübertragung, bei der der eigene Rechner der Empfänger ist. Die Downloadgeschwindigkeit hängt von der verfügbaren Bandbreite in Empfangsrichtung ab, die bei vielen Internetanschlüssen höher ausgelegt ist als die Uploadgeschwindigkeit.
Im Detail
Beim Herunterladen baut der eigene Rechner eine Verbindung zum Server auf (meist über HTTP/HTTPS oder spezialisierte Protokolle wie FTP) und empfängt die angeforderten Daten als Strom von Paketen. Die tatsächlich erreichte Geschwindigkeit hängt nicht nur von der eigenen Bandbreite ab, sondern auch von der des Servers, der Auslastung der Strecke dazwischen und eventuellem Drosseln durch den Anbieter.
Die meisten privaten Internetanschlüsse sind asymmetrisch ausgelegt — deutlich mehr Bandbreite für den Download als für den Upload —, weil das typische Nutzungsmuster (Streaming, Webseiten laden, Software-Updates) stark download-lastig ist. Das ändert sich bei Anwendungsfällen wie Cloud-Backups oder Video-Calls, die viel Upload-Bandbreite brauchen, entsprechend fällt dort die Symmetrie des Anschlusses stärker ins Gewicht.
Siehe auch: Uploading, Bandbreite